Einsätze

Das Grundwesen einer Freiwilligen Orts-Feuerwehr ist es den Gemeindebürgern in Notlagen zu helfen. Damit dies gelingen kann, gibt es drei Grundvoraussetzungen:

  1. Eine Meldung der Notlage bei der Leitstelle (Notruf 112)
  2. Die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Fahrzeuge, Geräte und Materialien
  3. Eine Gruppe von Freiwilligen welche die gestellten Mittel fachgerecht einsetzt

Im Falle eines Alarms werden die Mitglieder der Feuerwehr über eine Funkmeldeempfänger alarmiert. Nach diesem Alarm begeben sich die Feuerwehrler zum Gerätehaus, ziehen ihre Einsatzkleidung an und rücken mit den Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Egal ob Tag oder Nacht, egal ob Werk- oder Feiertag, egal bei welchem Wetter, wir sehen das als unser Verpflichtung gegenüber den Personen in einer Notlage an.
An der Einsatzstelle muss schnell aber auch überlegt gehandelt werden. Darum gibt es in der Feuerwehr eine strenge Hierarchie und speziell ausgebildete Führungskräfte welche die Gefahren beurteilen und die Aufgaben verteilen.
Auch für die verschiedenen Arbeiten an der Einsatzstelle ist eine fundierte Ausbildung nötig. Ob es um den Einsatz unter schwerem Atemschutz, das Befreien von Personen aus beschädigten PKWs, das Arbeiten in großen Höhen oder den Umgang mit gefährlichen Stoffen geht, das alles muss erlernt sein bevor zum Ernstfall kommt.
Auch die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen muss funktionieren, so arbeitet die Feuerwehr oft eng mit Nachbarfeuerwehren, Rettungsdienst, Polizei oder dem THW zusammen.
Ist der Einsatz beendet, gilt es die Fahrzeuge wieder zu bestücken und zu reinigen. Bei besonders schweren, psychisch belastenden Einsätzen wird auch darauf geachtet, dass bei Bedarf professionelle Hilfe durch Notfallseelsorger zur Verfügung steht.